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Technische Hochschule Wildau

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TH Wildau

Die Technische Hochschule Wildau ist mit 4.400 Studenten die größte Fachhochschule Brandenburgs. Sie ist ein deutschlandweit anerkannter Forschungspartner in den Ingenieur- und Naturwissenschaften (z.B. Telematik, Maschinenbau, Logistik, Biosystemtechnik / Bioinformatik) und zählt zu den forschungs- sowie drittmittelstärksten Hochschulen Deutschlands. An der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Praxis steht die Hochschule grundsätzlich für ganzheitliche Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten.

Der in diesem Sinne vertretene Ansatz der logistikzentrierten Sicherheitsforschung mit ihren Aspekten „Prozesse“, „Technologien“ sowie „Märkte & Gesellschaft“ verkörpert eine ganzheitliche Betrachtung der Querschnittfunktion Logistik als wesentlicher Bestandteil privater und öffentlicher Akteure sowie der Kritischen Infrastrukturen (KRITIS). Zur Erfüllung unterschiedlichster Anforderungen der Bedarfsträger wird hierfür ein umfangreiches Leistungsportfolio angeboten, von der Einbettung von Sensorik über Risiko- und Sicherheitsmanagement bis hin zur Geschäftsmodellentwicklung. Dabei zeichnet sich die Hochschule besonders durch die Fähigkeit zur Verknüpfung komplexer betriebswirtschaftlicher und gesellschaftlicher Aspekte innerhalb einheitlicher Bewertungssysteme aus, welche die Grundlage zukünftiger Strategien und Maßnahmen sein können.

Die Rolle der TH Wildau in WiSima

Das von der Technischen Hochschule Wildau durchgeführte Teilvorhaben „Konzeption und Durchführung des Security Impact Assessments“ strebt die Zusammenführung betriebswirtschaftlicher Kennzahlen (z.B. direkte monetäre Kosten einer gegebenen Sicherheitsmaßnahme) mit den dazugehörigen, gesellschaftswissenschaftlich erfassbaren Auswirkungen (z.B. Verbesserung der Handlungsfähigkeit der Kunden) an. Dadurch soll ein Kennzahlenmodell entstehen, mittels dessen die sicherheitsökonomischen Auswirkungen verschiedener Sicherheitsmaßnahmen auf alle Akteure in ihrem jeweiligen Einsatzkontext bewertet werden können. Dieses Kennzahlenmodell soll anschließend erprobt und in ein einfach anwendbares Werkzeug eingefügt werden, welches Unternehmen die Anwendung der Forschungsergebnisse in ihrer jeweiligen Betriebspraxis ermöglicht.

Das so entstehende „Security Impact Assessment“ soll Unternehmen - ohne Vorkenntnisse und mit einem realistisch machbaren Personalaufwand - die Möglichkeit geben, ihre gegenwärtige sicherheitsökonomische Situation zu bewerten und Strategien sowie Umsetzungsmöglichkeiten abzuleiten, wie das Verhältnis der subjektiven Sicherheit der Kunden gegenüber den dazugehörigen wirtschaftlichen Gesichtspunkten verbessert werden kann.


Kontakt

Technische Hochschule Wildau

Forschungsgruppe Sichere Objektidentität

Hochschulring 1

15745 Wildau

Jan Seitz

E-Mail: jseitz@th-wildau.de

Tel.: +49 30 838 57943